Schulpartnerschaft/Erasmus +

Unsere Schulpartnerschaften mit verschiedenen europäischen Ländern werden im Rahmen des Erasmus + -Programms gefördert. Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit in den Jahrgängen 9 bis 11 an sogenannten Gruppenmobilitäten teilzunehmen, Projekte mit anderen Schulen durchzuführen, ins Schulleben einzutauchen, in Gastfamilien zu leben und so andere Kulturen kennenzulernen.
Seit 2019 besteht für unsere 9. Klässler eine Kooperation mit der andalusischen Stadt Morón de la Frontera. Seit 2024 kamen für den 11. Jahrgang Finnland (Kalajoki) und Norwegen (Mo i Rana) als Austauschpartner hinzu. Für das Schuljahr 2026/27 ist eine weitere Partnerschaft im 10. Jahrgang mit der tschechischen Stadt Trébíç in Planung.
Zudem reisen mehr und mehr Schüler und Schülerinnen allein in sogenannten Langzeitmobilitäten und nehmen über mehrere Monate am Schulleben und Alltag im europäischen Ausland teil. So haben wir bereits Schülerinnen und Schüler nach Irland, Spanien oder Frankreich schicken können.
Verantwortlich für das Austauschprogramm in unserer Schule sind Frau Holling, Frau Schmidt, Frau Herold, Frau Puder, Frau Hirsch und Herr Fischer.
Unsere Partnerschule in Spanien
An unserer Schule findet jedes Jahr im 9. Jahrgang ein Austausch mit einer spanischen Partnerschule im andalusischen Örtchen Morón de la Frontera statt. Unsere Partnerschule, das Colegio Salesiano San Juan Bosco, ist eine private Schule, die die Stufen der Kleinkindererziehung, der Primarstufe, der obligatorischen Sekundarstufe und der Berufsausbildung umfasst.
Die deutschen Schüler:innen verbringen eine Woche in einer spanischen Gastfamilie und die spanischen Schüler:innen eine Woche in der entsprechenden deutschen Gastfamilie. Eine tolle Möglichkeit mehr über die spanische Kultur zu erfahren und die eigenen Sprachfähigkeiten zu erproben und zu erweitern. Gemeinsame Sprache aller Teilnehmenden ist Englisch.
Unser Austausch wird Erasmus+ finanziert, sodass wir nicht nur gemeinsam mit den spanischen Schüler:innen an einem übergeordneten Projekt arbeiten (2019-22 „A clean world“ und 2022-heute „Digitalization“), sondern auch mit Flug und Ausflügen finanziell unterstützt werden.
Von 2019-2021 haben wir uns im Rahmen des Erasmus + -Programms gemeinsam mit unserer spanischen Partnerschule mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt. Für unser Projekt "A clean world" erhielten wir 2022 den Klimapreis der Landeshauptstadt Potsdam.



Partnerschule in Spanien:https://moron.salesianos.edu/
At our school, an exchange with a Spanish partner school in the Andalusian town of Morón de la Frontera takes place every year in the 9th grade. Our partner school, the Colegio Salesiano San Juan Bosco, is a private school that includes the levels of early childhood education, primary education, compulsory secondary education and vocational education.
The German students spend one week with a Spanish host family and the Spanish students spend one week with the corresponding German host family. This is a great opportunity to learn more about Spanish culture and to test and expand your own language skills. The common language for all participants is English.
Our exchange is Erasmus+ funded, so we not only work together with the Spanish students on an overarching project (2019-22 "A clean world" and 2022-today "Digitalization"), but are also financially supported with airfare and excursions.
From 2019-2021, we have been working on the topic of sustainability together with our Spanish partner school as part of the Erasmus + program. For our project "A clean world" we received the climate award of the state capital Potsdam in 2022.
Cada año, en 3° de la ESO, nuestro colegio realiza un intercambio con un colegio español en la localidad andaluza de Morón de la Frontera. Nuestro colegio asociado, el Colegio Salesiano San Juan Bosco, es un centro público que ofrece educación infantil, educación primaria, educación secundaria obligatoria y formación profesional.
Los estudiantes alemanes pasan una semana con una familia de acogida española y los estudiantes españoles pasan una semana con la correspondiente familia de acogida alemana. Se trata de una gran oportunidad para conocer mejor la cultura española y poner a prueba y ampliar los propios conocimientos lingüísticos. El idioma común para todos los participantes es el inglés.
Nuestro intercambio está financiado por Erasmus+, de modo que no sólo trabajamos junto con los estudiantes españoles en un proyecto global (2019-22 "A clean world" y 2022-hoy "Digitalizazion"), sino que también recibimos apoyo financiero con vuelos y excursiones.
La coordinadora de Erasmus+ en nuestro centro es la Sra. Romy Thiel.
Desde 2019-2021, hemos estado trabajando en el tema de la sostenibilidad junto con nuestra escuela asociada española como parte del programa Erasmus +. Por nuestro proyecto "A clean world" recibimos el premio del clima de la capital del estado de Potsdam en 2022.
Schüleraustausch 2025 - DaVincis Interkulturelle Gartenarbeit und Erasmus+
Zusammen mit unseren spanischen Gastkindern wurden heute schöne Blühstauden harmonisch in einer Pflanzplanung zusammengestellt und direkt in die sechs neue Kübel eingepflanzt. Es hat uns allen viel Spaß gemacht und im Garten gibt es nur eine Sprache: Genuss und einen grünen Daumen in Richtung klimafreundliches Gärtnern!
Unser Schüleraustausch 2025 mit Spanien
Mein Name ist Lena und ich habe fünf Monate in Morón de la Frontera bei einer wundervollen Austauschfamilie gelebt.
Alles begann in der neunten Klasse mit einem einwöchigen Schüleraustausch nach Spanien, der über Erasmus+ organisiert war. Schon in dieser kurzen Zeit habe ich eine sehr herzliche Familie kennengelernt, sodass uns der Abschied schwerfiel. Deshalb planten wir direkt ein Wiedersehen, und in den Sommerferien besuchte ich sie erneut für eine weitere unvergessliche Woche. Der Kontakt blieb bestehen, und da ich meine Sprachkenntnisse verbessern wollte, fragte ich, ob ich für fünf Monate bei ihnen leben dürfte. Ihre Antwort war sofort: Ja – und so begann mein großes Abenteuer.
Diese Zeit war einfach wunderschön. Ich habe dort einen kleinen Bruder, eine gleichaltrige Schwester und sogar einen Hund dazugewonnen. Meine Gastfamilie behandelte mich wie ihr eigenes Kind, und genau so habe ich mich auch gefühlt. Wir haben viel zusammen gelacht und unzählige besondere Momente geteilt.
Mein Alltag begann um 07:00 Uhr. Gemeinsam mit meiner Austauschschwester frühstückte ich, bevor wir zur Schule gefahren wurden. Ich besuchte die Salesianos, die Partnerschule meiner Schule in Deutschland. Obwohl ich anfangs nur Englisch sprechen konnte, wurde ich schnell herzlich aufgenommen und fand schon nach kurzer Zeit Freunde. Auch die Lehrer waren sehr nett und unterstützend.
Der Unterricht dauerte von 08:00 bis 14:30 Uhr. Es gab nur eine große Pause, in der wir meist ein Brötchen aßen oder etwas in der Cafeteria kauften. Nach der Schule holten mich meine Gasteltern ab, und zu Hause gab es das gemeinsame Mittagessen mit der Familie.
In meiner Freizeit lernte ich, ging zur Spanischnachhilfe oder ins Fitnessstudio. Zweimal pro Woche hatte ich privaten Unterricht, was mir sehr geholfen hat. Abends aßen wir gegen 21:00 Uhr gemeinsam und gingen danach schlafen.
An den Wochenenden war ich oft mit Freunden unterwegs – wir waren shoppen in Sevilla, gingen essen oder trafen uns auf einem zentralen Platz in der Stadt.
Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die spanischen Traditionen. Weihnachten wird dort anders gefeiert: Die großen Geschenke gibt es erst am 6. Januar, wenn die Heiligen Drei Könige kommen. Am Abend davor ziehen festlich geschmückte Wagen durch die Stadt und verteilen Süßigkeiten – ein unvergessliches Erlebnis.
Auch die Romería war etwas ganz Besonderes: Gemeinsam mit vielen Menschen fuhren wir in geschmückten Trucks durch die Stadt, hörten Musik, tanzten und verbrachten den Tag im Freien.
Silvester habe ich ebenfalls anders erlebt als in Deutschland. Nach einem gemeinsamen Abend mit der Familie aßen wir um Mitternacht zu jedem Glockenschlag eine Traube – eine Tradition, die Glück bringen soll.
Diese fünf Monate waren eine der schönsten Erfahrungen meines Lebens, die ich niemals vergessen werde.
Unser Schüleraustausch 2026 mit Spanien
„Kunst verbindet uns“ – Erasmus-Austausch zwischen Deutschland und Spanien
Im Rahmen unseres Erasmus-Austauschs hatten deutsche und spanische Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, gemeinsam an dem Thema „Kunst verbindet uns“ zu arbeiten. Obwohl wir aus verschiedenen Ländern kommen und unterschiedliche Sprachen sprechen, konnten wir uns durch Englisch verständigen und miteinander austauschen. Dabei haben wir erlebt, wie einfach es sein kann, neue Menschen kennenzulernen und kulturelle Unterschiede als Bereicherung zu sehen. Das Thema unseres Projekts war die Frage, wie Kunst Menschen miteinander verbinden kann. Kunst kennt keine Grenzen und keine Sprachbarrieren. Sie schafft Begegnungen, fördert Kreativität und bringt Menschen zusammen. Genau diese Erfahrung konnten wir während unseres Austauschs machen. Um dieses Thema praktisch umzusetzen, beschäftigten wir uns mit Street Art und Graffiti. Gemeinsam entwickelten wir Ideen, tauschten unsere Gedanken aus und arbeiteten als Team an verschiedenen kreativen Projekten. Besonders beeindruckend war unser gemeinsames Kunstwerk zum Thema Frieden. Jede/jeder gestaltete eine eigene Leinwand mit Graffiti-Elementen. Erst durch das Zusammensetzen aller einzelnen Leinwände entstand das vollständige Wort „PEACE“. Dieses Kunstwerk symbolisiert nicht nur Frieden, sondern auch den Zusammenhalt und die Zusammenarbeit aller. Jede Leinwand war einzigartig, doch erst gemeinsam ergaben sie ein großes Ganzes, genau wie unsere Gruppe. Während des Projekts wurde deutlich, wie wichtig Respekt, Offenheit und Teamarbeit sind. Durch den Austausch miteinander konnten wir neue Perspektiven kennenlernen und voneinander lernen. Kunst wurde dabei zu einer gemeinsamen Sprache, die uns trotz unterschiedlicher Herkunft miteinander verbunden hat. Der Erasmus-Austausch hat uns gezeigt, dass Gemeinschaft und Zusammenhalt wichtige Grundlagen für ein erfolgreiches Miteinander sind. Das Projekt „Kunst verbindet“ hat nicht nur unsere Kreativität gefördert, sondern auch verdeutlicht, wie wertvoll kultureller Austausch und Freundschaften für uns sind.
Unsere Partnerschule in Frankreich
Bonjour Paris - Zu Gast in unserer französischen Partnerschule
Wir pflegen seit dem Schuljahr 2021/2022 einen Austausch mit einer Schule in der Metropole Paris, dem Collège Paul Valéry. Die Cité scolaire Paul Valéry ist eine enorm große Schule mit Collège und Lycée, die mehr als doppelt so viele SchülerInnen hat wie die Leonardo-Da-Vinci-Gesamtschule. Die Größe war für uns - die wir ja auch einen große Schule besuchen - wirklich beeindruckend.
In jedem Jahrgang bis zum Abitur gibt es eine Deutschklasse und unser Austausch fand mit der dortigen 9. Klasse statt. Auch unsere Schule waren aus den neunten Klassen.
Die Schule liegt im 12. Arrondissement und wurde 1960 gegründet. Sie wird derzeit umgebaut und modernisiert. Hier entsteht ein moderner Campus für Künstliche Intelligenz. Wir sind gespannt auf das Ergebnis in ein paar Jahren! Ein Modell konnten wir schon bestaunen.
Unser Austausch wird vom Deutsch-französischen Jugendwerk unterstützt. Vor unserem ersten Treffen haben wir uns bereits digital über die „Plateforme“ des DFJW ausgetauscht, Texte, Bilder und Videos über unsere Schule geschickt sowie Videokonferenzen geführt. Vor Ort arbeiteten wir dann gemeinsam in gemischten Gruppen an einem Projekt auf Deutsch und Französisch zum Thema Im Land des Anderen - Deutsche in Paris, Franzosen in Potsdam und Berlin. Es gibt jeweils einen Rückbesuch in Potsdam, bei dem wir unsere Schule samt aller Vorzüge (Schulküche, Feier in der Mensa) und unsere Stadt zeigen werden.
Link: https://pia.ac-paris.fr/serail/jcms/s1_942748/fr/accueil
Bonjour Paris - En visite dans notre école partenaire française
Depuis l'année scolaire 2021/2022, nous entretenons un échange avec une école de la métropole parisienne, le Collège Paul Valéry. La Cité scolaire Paul Valéry est une école extrêmement grande comprenant un collège et un lycée, avec plus du double d'élèves que notre école Leonardo-Da-Vinci. La taille était vraiment impressionnante pour nous qui fréquentons également une grande école.
Dans chaque année jusqu'au baccalauréat, il y a une classe d'allemand et notre échange a eu lieu avec la classe de 9ème année - la troisième en France. Nos élèves étaient également de la 9ème année.
L'école est située dans le 12ème arrondissement et a été fondée en 1960. Elle est actuellement en cours de rénovation et de modernisation. Un campus moderne pour l'intelligence artificielle est en construction ici. Nous sommes impatients de voir le résultat dans quelques années ! Nous avons déjà pu admirer un modèle.
Notre échange est soutenu par l'Office franco-allemand pour la Jeunesse. Avant notre première rencontre, nous avons déjà échangé des informations sur notre école numériquement via la "Plateforme" de l'OFAJ, on a envoyé des textes, des images et des vidéos sur notre école et tenu des visioconférences. Sur place, nous avons travaillé ensemble en groupes mixtes sur un projet sur le thème "Dans le pays de l'autre - Allemands à Paris, Français à Potsdam et Berlin". Il y aura une visite de retour à Potsdam où nous montrerons notre école avec toutes ses caractéristiques (cuisine scolaire, fête à la cantine) et notre ville.



Unser Schüleraustausch 2024 mit Frankreich
01.06. - 29.06.2024, in Bourges (Frankreich)
In meiner Austauschzeit in Frankreich habe ich bei Lucie und Olivier wohnen dürfen. Zusammen mit ihren 5 Kindern leben sie in einem Ort namens Azy, in der Nähe von Bourges. Dies ist ungefähr 240 km südlich von Paris entfernt.
Umgeben von vielen Tieren wie Katzen, einem Hund, einem Hasen und mehreren Hühnern verbrachte ich eine spannende Zeit. Da Azy ein sehr kleiner Ort ist, indem es keinen Nahverkehr gibt, waren wir immer viel von den Gasteltern abhängig, wenn es um Ausflüge etc. ging. Da Olivier, der Gastvater, als Lehrkraft in der Schule arbeitet, in der wir auch zur Schule gingen, sind wir immer von ihm dorthin gefahren worden.
Der Schulbesuch stellte für mich eine völlig neue Herausforderung dar, da der Unterricht komplett in französischer Sprache stattfand und dies dann doch sehr schwierig für mich war. Dem Unterricht konnte ich daher nur schwer folgen. Die Schule, das Lycée Alain-Fournier, war modern und sehr groß, ähnlich wie unsere Schule. Auch die Schulfächer unterscheiden sich nicht groß von unseren Fächern. Da ich gemeinsam mit Gabriel, dem 15-jährigen Sohn von Lucie und Olivier, in die Klasse ging, hatten wir viel mit Kunst zu tun, da er dies als Hauptfach belegt hatte. Die Dauer der Unterrichtsstunden unterscheidet sich von unseren. Pro Fach sind es 120 Minuten. Die Schule ist eine Ganztagsschule, sodass wir fast jeden Tag bis 17 Uhr in der Schule waren. Das fand ich sehr anstrengend. Teilweise hatten wir bis zu drei Stunden Pause zwischendurch, was dann leider oft sehr langweilig war. Bei sehr langen Pausen sind Gabriel und ich ein wenig durch Bourges spazieren gegangen. Bourges ist eine sehr schöne Altstadt und es gibt viele kleine Burgen und auch eine sehr große Kirche.
Lucie und Olivier haben viele Ausflüge mit mir gemacht. So waren wir zum Beispiel in Paris und sogar auf dem Eifelturm. Da wollte ich schon immer mal rauf. Es war eine tolle
Erfahrung. Der Verkehr in Paris ist allerdings extrem und man muss ganz schön aufpassen. Bei diesem Besuch haben wir auch viele andere Wahrzeichen von Paris gesehen, wie den Arc de Triomphe de l’Étoile, Cathédrale Notre-Dame und die Avenue des Champs-Élysées. Lucie und Olivier konnten mir viel über die Geschichte und Hintergründe erzählen. Da Lucie ein wenig Deutsch spricht, haben wir uns anfangs in Deutsch, Englisch und mit Händen und Füssen verständigt.
Die Zeit in Frankreich war für mich eine tolle Erfahrung. Sicherlich werde ich ab und an zurückdenken und über einige Dinge schmunzeln. Die Lebensweise der Franzosen ist eine ganz andere als die, die ich von meiner Familie und aus Deutschland kenne. Zum Beispiel gab es sehr viel Baguette und ungewöhnliche Essenszeiten. Teilweise hatte ich ganz schön Hunger und musste bis zur nächsten Mahlzeit lange warten. So aßen wir meist erst gegen 20 Uhr Abendbrot. Durch das Leben in und mit der Familie habe ich letztlich doch einige neue französische Wörter gelernt. Insbesondere Wörter des alltäglichen Lebens oder Befehle für z.B. den Hund wie „Sitz“ oder „Platz“. Auch durfte ich ein paar Tage, gemeinsam mit Gabriel, ein Praktikum bei einer Architektin machen. Mit ihr sind wir ein paar Mal in größere Städte gefahren und haben z.B. Wohnungen und Häuser vermessen. Dies diente der Architektin dazu ein Angebot für einen späteren Auftrag zu erstellen, z.B. um das Haus/Wohnung zu sanieren oder umzugestalten. Da ich bereits in der 9. Klasse ein Praktikum in der Vermessungstechnik gemacht habe, waren diese Arbeiten für mich nicht neu und ich konnte mich ein wenig einbringen. Die Zeit in Frankreich hat mir gezeigt, dass sich mein Leben hier in Deutschland doch sehr von dem meiner Gastfamilie in Frankreich unterscheidet. Ich bin froh, die Chance gehabt zu haben und kann jedem empfehlen, dieses Angebot zu nutzen.
Fotos: Oscar Kliem

Unsere Partnerschule in Finnland
Schüleraustausch Finnland
Im September 2024 waren 11 Schüler und Schülerinnen aus Finnland bei uns zu Besuch. Unsere Schüler fuhren dann zum Gegenbesuch im Januar 2025 für eine Woche nach Kalajoki in Finnland.
Neben zahlreichen Aktivitäten wie Eislaufen, Eisstockschießen und eine Winterolympiade lernten die DAVINCIs das finnische Schulsystem kennen. Auch die Projektarbeiten auf englischer Sprache „Not whithout my phone“ und „Speculating about our future school“ waren wichtiger Bestandteil des Austausches.
Eine Besonderheit der Schule (https://www.kalajoki.fi/fi/palvelupaikat/merenojan-yhtenaiskoulu) ist, dass ausländische Lehrkräfte in Finnland Kulturwissenschaften auf englischer Sprache unterrichten und ihren eigenen touch verleihen. Aufgefallen ist das Lehrer-Schülerverhältnis auf Augenhöhe.
Die Schüler und Schülerinnen lebten in Gastfamilien in Kalajoki. Eine Erkenntnis unserer DAVINCIs ist sowohl die Wertschätzung der Freiheit als auch die unkomplizierte Nutzung des öffentlichen Nahverkehres in ihrer Heimatstadt. In Kalajoki waren unsere DAVINCIs von der kostenlosen und leckeren Verpflegung in der Schule begeistert.
Unter den finnischen und deutschen Schülern und Schülerinnen wurden Freundschaften geknüpft und die ersten Besuche außerhalb von Erasmus+ sind bereits in Planung.
Erasmus+ Team
R.Thiel und K.Schmidt
Schüleraustausch 2025 Finnland und Norwegen " Moving School"
Erasmus-Austausch an der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule – Finnische und norwegische Gäste in Potsdam
In dieser Woche durfte unsere Schule besonderen Besuch empfangen: Im Rahmen des Erasmus-Austauschprogramms waren Schülerinnen und Schüler aus Finnland und Norwegen bei uns zu Gast. Das verbindende Thema lautete „Moving School“ – also die Frage, wie Bewegung und Lernen miteinander verbunden werden können. Dabei wurde schnell deutlich: Sport und Europa sind zwei Themen, die Menschen über Grenzen hinweg miteinander verbinden.
Ein abwechslungsreiches Programm
Die Woche begann am Sonntag mit der Ankunft unserer Gäste am Flughafen Berlin-Brandenburg. Dort wurden sie herzlich von ihren Gastfamilien in Empfang genommen und konnten erste Eindrücke von Potsdam sammeln.
Am Montag stand das Kennenlernen im Mittelpunkt. Nach einem thematischen Einstieg in das Projekt ging es auf eine digitale Actionbound-Tour durch Potsdam, bei der die Gäste die Stadt spielerisch erkunden konnten. Höhepunkt des Tages war eine Drachenboot-Tour auf den Potsdamer Gewässern – eine sportliche Erfahrung, die für viel Teamgeist und gute Laune sorgte.
Am Dienstag hospitierten die Austauschschülerinnen und -schüler in verschiedenen Klassen und erhielten Einblicke in das Konzept der „Bewegten Schule“. Dabei konnten sie miterleben, wie Lernen durch Bewegung abwechslungsreicher und nachhaltiger gestaltet wird.
Der Mittwoch begann mit einem „Bewegten Morgen“: Yoga, Tanzen und sogar Französischunterricht mit Bewegung standen auf dem Programm. Anschließend gab es Zeit zur Auswertung und zum Projektabschluss. Den Nachmittag verbrachten alle gemeinsam im Potsdamer BUGA-Park, wo sportliche Aktivitäten den Tag abrundeten.
Am Donnerstag fuhren die Gastschülerinnen und -schüler nach Berlin, um die Hauptstadt mit ihren vielfältigen Sehenswürdigkeiten kennenzulernen.
Der Freitag bildete den feierlichen Abschluss: Gemeinsam mit unseren Gästen verfassten Schülerinnen und Schüler einen eigenen Beitrag für die Schulhomepage und präsentierten das Erasmus-Projekt beim Hoffest an einem eigenen Stand.
Ein Gewinn für alle Beteiligten
Die Erasmus-Woche war nicht nur eine Gelegenheit, neue Freundschaften zu knüpfen und andere Kulturen kennenzulernen. Sie zeigte auch, dass Bewegung und Sport eine gemeinsame Sprache sind, die wir mit unseren europäischen Partnern teilen. Im Zusammenspiel mit dem europäischen Austauschgedanken entstand so eine inspirierende Woche, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Mit Erasmus+ in Norwegen
Europäischer Gedanke
Das Erasmus-Programm ist heutzutage viel mehr als nur eine einfache Reise für junge Leute. Es geht darum, den „Europäischen Gedanken“ im Alltag wirklich erlebbar zu machen. Durch den Austausch werden Grenzen in den Köpfen abgebaut und ein echtes Verständnis für die verschiedenen Kulturen auf dem Kontinent entwickelt. Junge Menschen begreifen sich dabei oft weniger als Bürger einer einzelnen Nation, sondern eher als Teil einer großen Gemeinschaft. Werte wie Toleranz und Demokratie stehen im Mittelpunkt, wenn man gemeinsam in einem anderen Land lebt und lernt. Europa wird so von einer theoretischen politischen Idee zu einer ganz persönlichen und emotionalen Erfahrung für die Teilnehmenden. Das Bewusstsein für ein gemeinsames kulturelles Erbe wächst, während man gleichzeitig lernt, mit Unterschieden ganz entspannt umzugehen. In internationalen Teams wird an wichtigen Themen wie Nachhaltigkeit gearbeitet, was die Schüler fit für die zukünftige Zusammenarbeit macht. Solche Freundschaften über Landesgrenzen hinweg sind wahrscheinlich das beste Mittel, um Vorurteile und Nationalismus dauerhaft zu verhindern. Letztlich macht Erasmus aus bloßen Nachbarn echte Partner, die bereit sind, die Zukunft Europas gemeinsam zu gestalten.
Thema: Moving school - gesunde Ernährung, gesundes Mindset
Der Austausch begann in Deutschland mit dem Thema "Moving School". Während dieser Zeit haben wir Ideen entwickelt, wie sich mehr Bewegung in den Schulalltag und auch direkt in den Unterricht integrieren lässt. Dabei haben wir gelernt, dass Bewegung unter anderem einen positiven Einfluss auf unsere Konzentration und unser Lernverhalten hat.
Anschließend ging es während der Zeit in Norwegen, um das Thema „Healthy Food“. Als erstes haben wir uns mit den Grundlagen einer gesunden und ausgewogenen Ernährung auseinandergesetzt und den Einfluss von Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten genauer betrachtet. Daraufhin haben wir in Gruppen Unterschiede zwischen Norwegen und Deutschland im Bereich Ernährung erarbeitet. Somit konnten wir nicht nur unser Wissen erweitern, sondern auch einen kulturellen Austausch erleben.
Erlebnisse in Norwegen
Unsere Austauschreise nach Norwegen war ein unvergessliches Erlebnis. Am ersten Tag besichtigten wir unsere neue, moderne Schule mit riesigen Panoramafenstern. Danach wanderten wir auf einen Berg und fuhren mit dem Schlitten wieder hinunter - die Aussicht war beeindruckend. Am zweiten Tag starteten wir mit Yoga, erkundeten die Stadt und gingen klettern. Tag drei verbrachten wir beim Langlauf, wobei wir merkten, wie sportlich die Norweger sind. Am vierten Tag gingen wir shoppen und ließen den Abend gemütlich bei einem Austauschschüler am Lagerfeuer ausklingen. Der fünfte Tag war ein Highlight: Sauna, Eisbaden und abends sogar Nordlichter. Am sechsten Tag gab es sportliche Wettkämpfe und wir kochten zusammen typische Gerichte. Am letzten Tag frühstückten wir gemeinsam und verabschiedeten uns mit Tränen – eine Reise, die wir nie vergessen werden.
Unsere Partnerschule in Norwegen
Seit dem Schuljahr 2025/26 freuen wir uns, unsere Schulpartnerschaften um eine neue internationale Verbindung erweitern zu können: die Zusammenarbeit mit der Schule Polarsirkelen videregäende skole im norwegischen Mo i Rana. Die Stadt liegt in der Kommune Rana am Ende des Ranfjords, nur wenige Kilometer südlich des nördlichen Polarkreises. Mit rund 19.000 Einwohnern ist Mo i Rana eine eher kleine, ruhige Stadt, die dennoch durch ihre besondere Lage und Natur beeindruckt.
Unsere Partnerschule ist eine sehr große weiterführende Schule mit ca. 1000 Schülern und bietet ein breites Bildungsangebot. Als Sekundarschule umfasst sie zwei Bildungswege: Zum einen die Vorbereitung auf das Abitur, zum anderen verschiedene berufliche Ausbildungsrichtungen, etwa in handwerklichen Berufen oder im Bereich Gastronomie, wie beispielsweise die Ausbildung zum Koch.
Die Schule besteht in ihrer heutigen Form seit 2019 und verbindet moderne Bildungsansätze mit praxisnaher Ausbildung. Wir freuen uns sehr über den Austausch und die Zusammenarbeit mit unserer Partnerschule in Norwegen.
Since the 2025/26 school year, we have been delighted to expand our school partnerships with a new international connection: a collaboration with the school Polarsirkelen videregäende skole in Mo i Rana, Norway. The town is located in the municipality of Rana at the end of the Ranfjord, just a few kilometers south of the Arctic Circle. With approximately 19,000 inhabitants, Mo i Rana is a relatively small, quiet town, yet it impresses with its unique location and natural surroundings.
Our partner school is a very large secondary school with around 1,000 students and offers a broad range of educational opportunities. As a secondary school, it encompasses two educational pathways: one preparing students for the university entrance exam (Abitur), and the other offering various vocational training programs, such as in skilled trades or the hospitality industry, including a chef apprenticeship. The school has existed in its current form since 2019 and combines modern educational approaches with practical training. We are very much looking forward to the exchange and collaboration with our partner school in Norway.
Unser Schüleraustausch 2025 mit Irland
Mit Erasmus+ in Irland
Ich bin Greta. Im ersten Halbjahr der 10. Klasse war ich für drei Monate in Kilkenny in Irland. Möglich wurde mir dieser Auslandsaufenthalt durch das Erasmus* - Programm über die Agentur „Learn.Live.English“, die mich während der ganzen Zeit unterstützt hat.
Ich besuchte die Kilkenny City Vocational School (KCVS) und habe viele neue Eindrücke gesammelt. Die Schule dort war sehr offen und freundlich, besonders gegenüber Austauschschülern und Austauschülerinnen, weshalb ich mich schnell wohlgefühlt habe.
Der Unterricht war teilweise anders aufgebaut als in Deutschland, zum Beispiel wurde mehr in Gruppen gearbeitet und viele Themen wurden praktischer behandelt. Noch dazu hat man dort viel Nützliches gelernt, was im deutschen Schulalltag oft nicht vorkommt, wie zum Beispiel Kochen, das Bezahlen von Steuern oder auch der Umgang mit einer Waschmaschine, was den Schulalltag abwechslungsreicher gemacht hat.
Während meines Aufenthalts lebte ich bei einer Gastfamilie, die mich sehr herzlich aufgenommen und in ihren Alltag integriert hat, wodurch ich das Leben in Irland noch besser kennenlernen konnte.
Auch in meiner Freizeit habe ich viel erlebt: Ich habe Kilkenny und andere Städte erkundet, Ausflüge gemacht und viel Zeit mit anderen Austauschschülerinnen und -schülern verbracht.
Insgesamt konnte ich mein Englisch deutlich verbessern, viele internationale Freundschaften schließen und habe gelernt, selbstständiger und offener auf neue Menschen zuzugehen. Deshalb würde ich einen Auslandsaufenthalt in Irland oder auch in anderen Ländern auf jeden Fall allen empfehlen.












