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musikalisch-ästhetisch

Kunst

Kunstunterricht an der DAVINCI-Gesamtschule

 

Im Alltag begegnet man ständig und überall Bildern, die direkt oder indirekt das Denken und Handeln beeinflussen. Unter Bildern verstehen wir im Kunstunterricht nicht nur zweidimensionale Kunstwerke wie Zeichnungen, Fotografien oder Gemälde, sondern auch dreidimensionale Arbeiten wie Skulpturen oder Plastiken sowie zeitgenössische und raumbezogene Kunstformen wie Medienkunst, Installationen oder Performance. Im Rahmen dessen nehmen wir Phänomene der Alltagswelt als auch Werke der bildenden Kunst genau unter die Lupe und setzen uns bewusst und kritisch mit ihnen auseinander. Diese vielfältigen Techniken, auf die wir beim Untersuchen und Deuten von Kunstwerken stoßen, sollen auch in eigenen Gestaltungsprozessen Anwendung finden. Inspiriert durch verschiedenste Materialien erhalten alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ihren eigenen Ideen Ausdruck zu verleihen. Die Förderung der Kreativität und die Begleitung von individuellen künstlerischen Prozessen steht für uns KunstlehrerInnen dabei an erster Stelle. Durch fächerübergreifenden Unterricht z.B. mit Deutsch, Naturwissenschaften oder Musik erweitern wir zusätzlich das Verständnis für sozialgeschichtliche und kulturelle

Ausdrucksformen. In Exkursionen, Projekttagen sowie die Zusammenarbeit mit KünstlerInnen (z.B. Claudia Hajek, Klebebande) verlassen wir den Lernort Schule und entdecken in neuen Umfeldern Unbekanntes sowie Überraschendes. 

 

 S. Weege  J.Franken 

 Fr. Pilz

 

Puchert 

  J. Paust  Langer, Phillip 

 

Beispiele von den kleinen und großen Kunstwerken aus dem Unterricht der SEK I und SEK II

 

 perspektivisches Zeichnen 

 

 grafisches Arbeiten 

 

 Exkursion zum Hamburger Bahnhof Berlin 

 

 dreidimensionales Arbeiten zum Thema Architektur 

 

 diverse künstlerische Arbeiten aus dem Kunstunterricht 

 

 

Musik

Musikunterricht an der DAVINCI-Gesamtschule 

 

MUSIC IS THE STRONGEST FORM OF MAGIC – Marilyn Manson 

Musik begleitet uns alle jeden Tag. Sie entspannt uns, unterhält uns, regt uns zum Nachdenken an. Darauf bauen wir im Musikunterricht und beschäftigen uns mit verschiedensten Musikrichtungen, Instrumenten, der Stimme und Musikkulturen. Dabei ist es uns besonders wichtig, Musik praktisch zu erleben. Auch wer kein Instrument spielen kann, kann es lernen und gemeinsam mit der ganzen Klasse, in kleinen Gruppen oder auch solistisch musizieren. Wir haben ausreichend Keyboards und Ukulelen, damit sich alle ausprobieren können. Auch unsere Bandinstrumente sind nicht nur Deko, sondern werden regelmäßig im Unterricht genutzt und von unserer Schulband gespielt. Aber nicht nur mit Instrumenten oder der eigenen Stimme lässt sich musizieren, sondern auch mit Apps, dafür stehen uns iPads zur Verfügung. Uns ist es wichtig, dass die Freude an der Musik im Mittelpunkt steht. Dafür beschäftigen wir uns mit gewissem „Handwerkszeug“ ebenso wie mit Aufführungspraxis und mit verschiedenen Musikstilen, Werken aus verschiedenen Zeiten, gesungener oder instrumentaler Musik. Nicht alle hören gerne Rap und nur wenige hören gerne Klassik - aber das ist in Ordnung. Durch das Wissen über Musik und den Einblick in künstlerische Prozesse wollen wir Wertschätzung gegenüber der künstlerischen Leistung vermitteln und Musik als Teil unserer und anderer Kulturen erleben. 

Musik begeistert uns alle jeden Tag und so mancher stellt im Laufe seiner Schulzeit hoffentlich fest, dass es doch noch mehr tolle Musik gibt, als in der eigenen Playlist zu finden ist. Besonders eindrucksvoll kann Neues dann erlebt werden, wenn die DaVincis auftreten. Ob Schulband, einzelne Klassen oder Solisten. Sie alle sind zu hören und zu sehen bei unserem jährlichen Weihnachtskonzert, dem Hoffest und anderen schulischen Veranstaltungen.

 

 Musik FB 

Darstellendes Spiel

Unsere Projekte aus dem Schuljahr 2024/2025:

 

 

  Partyhard 1   

#partyhard – Ein Jugendtheaterstück des DS-Kurs Jg. 13

Die Theaterprofis aus Jg. 13 spielten ein Jugendstück über die Frage, wie man beliebt wird und bei wem man eigentlich beliebt sein will. Hendrik will seinen 18. Geburtstag feiern und seine Mutter lädt den ganzen Jahrgang ein, um den sozialen Status ihres Sohnes in der Schule zu heben. Dabei hat Hendrik nur einen besten Freund, der sich am Ende eben auch als wichtiger herausstellt als alle anderen Gäste. Die Party wird zum Schaulaufen der Eitelkeiten und eskaliert mit Alkohol, Drogen und Gewalt. Aber das ist nicht wichtig. Das Stück hält gegen diese Welt. Es entpuppt sich überraschend als – Liebesgeschichte! „Wichtig ist doch nur, was die von dir denken, die du selbst magst!“. 

Es ist dem Kurs gelungen, eine ganz große Sause auf die Bühne zu stellen. Filmeinspielungen wurden an einem Probentag auf der Bühne gedreht und diese Videos machten zum großen Teil den Erfolg des Stücks beim Publikum aus, das seine Begeisterung für diese Inszenierung in stürmischem Applaus ausdrückte. Was für ein großartiger Abschluss für diesen Theaterkurs! Chapeau!

Ohne die Unterstützung des Fördervereins wäre die Party sehr sparsam gewesen, denn er ermöglichte uns, ein richtiges Filmset aufzubauen mit allen Requisiten, die zu einer Party nun einmal dazugehören.

 

 

 Lost in Ost 4  Lost in Ost 1  Lost in Ost 2 

Lost in Ost. Klassenfahrt im Camping-Chaos. Ein Kurzfilm aus Jg. 10

Der Theaterkurs 10 hatte sich dem Filmemachen verschrieben. Von der Anfangsidee über das Drehbuch bis hin zu den Dreharbeiten selbst und z.T. auch dem Filmschnitt – die Schülerinnen und Schüler konnten ihre Ideen ausprobieren auf Basis ihres neu erworbenen Wissens über Kameraführung, Komposition der Filmbilder, Schauspiel vor der Kamera, Drehbuchschreiben und nicht zuletzt der Organisation am Filmset. 

Entstanden ist ein kurzweiliger Film von 23 min im Spielfilmstil: Die junge Referendarin Maren Krüger kämpft auf einer Teambildungs-Fahrt im Jg. 10 tapfer und von der zweiten Begleitung im Stich gelassen um ihre Ideale. „Wisst ihr, warum ich Lehrerin werden will?“, fragt sie u.a. die Coaches, die den Dauerstreit in der Klasse beenden sollen – genial gespielt von den beiden Jungs im Kurs. Denn „Stefan und Frank“ haben ihren Beruf eher verfehlt. Ihr Teamtraining ist albern und wirkungslos. So setzen sie kurzerhand die streitenden Freundinnen nachts im Wald aus und hoffen, dass sie sich „lost in ost“ wieder zusammenfinden. Aber jetzt läuft Maren Krüger zur Hochform auf… 

Der Film wird zum Tag der offenen Tür 2025 nochmals aufgeführt und sei allen empfohlen, die sich begeistern lassen wollen vom Talent unserer Theaterklasse. Sogar die Filmmusik wurde z.T. selbst erstellt. Ein riesiges Lob gebührt den schauspielerischen Leistungen der Truppe und dem Durchhaltevermögen. Denn Filmemachen ist sehr anstrengend und erfordert eine unglaubliche Disziplin. Auch hier gilt: Ohne Förderverein geht nichts. Wir konnten etliche Ideen aus dem Drehbuch nur realisieren, weil wir Requisiten finanzieren konnten. So manche Szene hätte ohne Unterstützung des Fördervereins nach nichts ausgesehen, z.B. die Lagerfeuerszene ohne Lagerfeuer oder das Zelten im Wald ohne Zelt. 

 

 

 

 Sommernachtstraum 2  Sommernachtstraum 1  Sommernachtstraum 4 

„Shakespeare: Ein Sommernachtstraum“- DS Jg. 12 spielte historisches Theater

Drei ausverkaufte Vorstellungen und ein begeistertes Publikum. So ist es, wenn der Funke von der Bühne direkt in den Zuschauerraum überspringt. Mit der Inszenierung der DS-Kurs der 12. Klasse gezeigt, dass Klassiker auch im Schultheater gespielt werden können und weder staubig noch langweilig sind. Der „Sommernachtstraum“ ist eine freche Komödie, die als eine Art Märchen für Erwachsene geschrieben wurde. Mit behutsamer Aktualisierung des Textes gelang es, Shakespeares Original an vielen Stellen leuchten zu lassen. Teilweise wurde sogar das alte Englisch gesprochen. 

Die Schülerinnen und Schüler spielten mit Leidenschaft. Sie ließen die Figuren der jahrhundertealten Komödie so lebendig erscheinen, dass sich das Publikum mitreißen ließ. Die fantasievollen Kostüme – teilweise selbst entworfen und genäht – fügten sich in ein durchdachtes Gesamtkonzept, welches der Kurs selbst in den Gewerken „Bühnenbild“ und „Kostüm“ erarbeitet hat. Nicht zuletzt diese kreative Eigenleistung verlieh der Inszenierung einen ganz eigenen Zauber. Die Spielfreude bei drei ausverkauften Vorstellungen und die kunstvolle Gestaltung von Shakespeares seltsamer Zauberwelt auf der Bühne machten den „Sommernachtstraum“ an der DaVinci zum Erlebnis für alle Beteiligten. 

Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein, der es durch seine finanzielle Unterstützung erst möglich gemacht hat, dass die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen künstlerischen Ideen in der Szenografie umsetzen konnten. Ohne diese Hilfe wären manche Träume unerfüllt geblieben. 

Folgende Anschaffungen wurden durch den Förderverein ermöglicht: 

  • verschiedene Stoffe für die selbstgenähten Kostüme

  • einzelne fertige Kostüme oder Requisiten (z.B. für Oberon und Titania)

  • verschiedene Materialien für das Bühnenbild

  • Leuchtmittel für die leuchtenden Kostüme

  • zusätzliche UV-Strahler, um die Bühne in zauberhaftes Licht zu tauchen

  • Elfenohren für die Zauberwesen. 

Wer im Publikum saß, weiß nun: Shakespeares Zauberwald wächst auch auf unserer Bühne. 

Aktuelle Hinweise

Stand 26.03.2026